Hamburg verbietet einen Neonazi-Aufmarsch – Wirkungsvoll?

Eine kleine Einleitung:

Am 12. September soll in Hamburg unter dem Titel „Tag der deutschen Patrioten“ ein Aufmarsch von Neonazis stattfinden. Es werden wohl sehr viele rechte, aber auch linke Gegendemonstranten erwartet. Laut Polizei stehen zwar sämtliche Hamburger Polizeikräfte zur Verfügung, jedoch nicht die bundesweit angeforderten Kräfte. Darum geht man davon aus, dass man die gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den Teilnehmern nicht verhindern werden kann.

Der gesamte Artikel ist nachzulesen bei http://www.welt.de/regionales/hamburg/article146013658/Hamburger-Polizei-verbietet-Neonazi-Aufmarsch.html?wtrid=socialmedia.socialflow....socialflow_twitter

 

Kommentar:

Für gewöhnlich ist eine Demonstration (egal von links, oder rechts) nichts Besonderes. Es wird in den Medien kurz drüber berichtet, man schüttelt den Kopf bzw. regt sich auf und macht anschließend mit dem Tagesablauf weiter. Doch zu diesen Monaten, der große Flüchtlingsströme nach Europa bzw. nach Deutschland und der Bedrohung bzw. Rekrutierung des IS haben Demonstrationen von Rechtsextremisten doch einen noch bitteren Beigeschmack als sie ohnehin schon haben. Man möchte diese Demos nicht und zu dieser Stunde möchte man sie noch weniger. Deswegen wird versucht sie zu verbieten mit Hilfe den demokratischen Möglichkeiten. Doch am Ende entscheidet ein hohes Gericht, ob eine Demonstration verboten werden darf oder nicht. Vom 28. August bis 31. August wurden im gesamten Gebiet der Stadt Heidenau alle öffentlichen Versammlungen und damit auch Demos verboten. Mit einer schwammigen Begründung, dass man den Gewalttaten nichts verhältnismäßiges mehr entgegensetzen kann. Dies war die Begründung der Behörde, die das Verbot ausgesprochen hat. Im Grunde genommen ging es doch im etwas ganz anderes. Man hatte einfach die Nase voll von den vielen rechtsextremistischen Demos in der Stadt und wollte diesem einen Riegel vorschieben. Am Ende hat der Verwaltungsgerichtshof Dresden das Verbot aller Demos an diesem Wochenende für rechtswidrig erklärt und aufgehoben.
Ähnlich ist es hier in Hamburg. Der „Tag der deutschen Patrioten“ wird jedes Jahr von diesen Menschen „gefeiert“. Es gab stets Demonstrationen und es ist somit nichts Besonderes. Jedoch erlebt die Demo zu diesem Tag in der jetzigen Zeit einen ungünstigen Beigeschmack. Im Grund genommen hat die Behörde einfach Angst, dass diese Demo nicht den „Tag der deutschen Patrioten“ als Schwerpunkt hat, sondern die Flüchtlingsströme nach Deutschland und das dies gestoppt werden muss. Dies möchte man in Hamburg einfach nicht aufkommen lassen und verbietet diese ordnungsgemäß angekündigte Demonstration einfach.

Jedoch ist es ziemlich sinnfrei. Denn:

1. Ändert man nichts durch ein Verbot in den Köpfen der Menschen und

2. Besteht immer noch die Möglichkeit einer einstweiligen Verfügung, dass die Demo doch noch wird. (Diese Art der Durchsetzung von politischen Aktivitäten oder anderen Sachen, wurde von der NPD schon oft gebraucht)

Was bewirkt dieses Verbot denn eigentlich?

Im Grund genommen bietet man den Rechts- und Linksextremisten nur einen weitern Platz in der Öffentlichkeit indem man groß drüber berichtet. Am Ende wird höchstwahrscheinlich eh demonstriert werden und Hamburg hat „seinen Willen“ nicht durchsetzen können und es sogar noch viel schlimmer gemacht.

[gs]

3.9.15 18:10, kommentieren

WhatsApp austricksen – eine Richtigstellung

Auf vielen Seiten im Netz, egal ob sie sich mit Technik befassen oder ob auf ihnen allgemeine Nachrichten zu lesen sind wurde beschrieben, wie man die blauen Häkchen bei WhatsApp „austricksen kann. Es ging dabei darum, dass man die blauen Häkchen zwar nicht deaktiviert, jedoch trotzdem eine Nachricht liest ohne den blauen Haken zu senden. Jede Webseite schrieb, dass man bevor man die Nachricht liest und WhatsApp öffnet, in den Flugmodus gehen soll. Dann kann man die Nachricht lesen und der blaue Haken wird nicht gesendet.

Soweit stimmt ja erstmal alles und ist auch richtig. Doch die Sache hat mehrere Haken (haha, aber keine blauen).

Punkt 1: Der Flugmodus. Es ist egal ob man im Flugmodus ist, oder nicht. Wichtig und entscheidend ist nur, dass man nicht mit dem Handy online ist. Angenommen man ist online und schaltet den Flugmodus ein ist man zwar auch offline, jedoch sofort wieder online wenn man den Flugmodus deaktiviert um bspw. eine SMS zu schicken oder einen Anruf zu tätigen. Das Handy geht sofort wieder ins Internet, wenn es durch den Flugmodus nicht mehr gehindert wird. Der „Befehl Gehe längere Zeit nicht ins Internet“ wurde ihm ja nicht gegeben. Der blaue Haken wird nun sofort gesendet. Was uns zu Punkt 2 bringt.

 

Punkt 2: Die Versendung des blauen Hakens. Im Normalfall wird dieser sofort gesendet wenn man die Nachricht liest. Wenn man jedoch offline ist (egal ob durch Einschalten des Flugmodus oder einfaches deaktivieren der Internetverbindung) kann er nicht gesendet werden. WhatsApp merkt sich aber, dass die Nachricht gelesen wurde und verschickt den blauen Haken sofort wenn das Handy wieder online gestellt wird.

Deshalb ist es besser nicht nur in den Flugmodus zu gehen, sondern die Internetverbindung zu deaktivieren, wenn ihr den blauen Haken nicht sofort senden wollt. Denn wenn ihr nur in den Flugmodus geht und ihr ihn dann wieder deaktiviert, ihr aber trotzdem euer Handy noch online geschaltet habt, wird der Haken versendet. Es sei denn ihr wollt Stunden lang mit eurem Handy im Flugmodus rumlaufen und es somit nicht benutzen können.

 [gs]

30.8.15 20:31, kommentieren

Der Postillion hat mal wieder übertrieben

Ich bin immer am schmunzeln und zum Teil auch am kopfschütteln, wenn ich die Artikel vom Postillion lese. Natürlich ist es Satire, die für mich jedoch einerseits provokant, aber andererseits auch lustig ist und zum nachdenken anregen soll.

Heute erschien im Postillion ein Artikel mit der Überschrift: „Alles wieder gut: Österreich versenkt Lastwagen mit 71 toten Flüchtlingen im Mittelmeer“ http://www.der-postillon.com/2015/08/alles-wieder-gut-osterreich-versenkt.html

Der Postillion ist ein Satire Magazin, wie es viele gibt. Doch irgendwo hört der Spaß auch auf. Ich wurde schon häufiger durch Facebook auf Artikel von der Seite gestoßen. Die ein oder anderen habe ich gelesen, jedoch meist ignoriert und keine weitere Beachtung geschenkt, da ich mit der Art von Humor bzw. Satire einfach nicht klar komme. Doch dieser Artikel sprengt für mich einfach den Rahmen. Auch wenn es Satire ist kann es nicht sein, dass man alle Menschen mit ihren Gedanken in Deutschland und Europa über einen Kamm schert und sich auf Kosten von anderen MENSCHENLEBEN darüber lustig macht oder sogenannte Satire betreibt. 

Vielleicht bin ich gänzlich die falsche für Satire, aber ich vertrete einfach mal frech die These: Leute können über Satire nur lachen, wenn es sie nicht betrifft. Es ist nicht schwer als normaler Bürger über politische Satire zu lachen, da keiner von uns in der Politik tätig ist, aber wenn es einen selber betrifft wird der Spaß wahrscheinlich aufhören.

 

In der Schule sollten wir mal einen „satirischen“ Artikel schreiben. Das ist bei mir rausgekommen. Ich bin gespannt, wie die Hamburger darauf reagieren würden?

 

Hamburg soll neues Kennzeichen bekommen

Nachdem sich viele Stimmen in Hamburg beim Straßenverkehrsamt über das aktuelle Kfz Kennzeichen HH beschwert haben, soll nun gehandelt werden. Die Buchstabenkombination HH steht nicht nur für Hansestadt Hamburg, sondern auch in rechtsradikalen Kreisen, ebenso wie die Zahl 88, für Heil Hitler. Da kein Hamburger für die NPD ungewollt Wahlwerbung machen möchte und auch keiner mit den rechtsradikalen Gedanken in Verbindung gebracht werden will, soll nun das Kfz Kennzeichen ausgetauscht werden. Als Vorschlag steht die Abkürzung SAE für Stadt an der Elbe. Es wird sich auch erhofft, dadurch der in Hamburg vertretenen NPD die Mitglieder zu verringern.
Auch der Ort Hochtaunuskreis (Hessen) mit dem Kennzeichen HG, welches oft mit Hermann Göring, dem Oberbefehlshaber der deutschen Luftwaffe ab 1935, in Verbindung gebracht wird, überlegt sein Kennzeichen aufgrund der Nähe zu Nationalsozialismus zu verändern.

[ap]

28.8.15 20:10, kommentieren

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28.8.15 19:32, kommentieren

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